[:de]Erste Tests mit meinem gebraucht erworbenen Canon EF 70-200 f2.8 L[:]

[:de]Heute kam es endlich an: Mein gebrauchtes Canon EF 70-200 f2.8 USM L.

Als erstes Opfer stellte sich unser alter Hund Felix zur Verfügung. Zuerst ruhend auf dem Sofa. Dort sitzt der Fokus und die Lichtstärke ist enorm:

Draußen jedoch, im Abendlicht, wollte ich den schnellen Autofokus testen und war beim ersten Betrachten zuhause doch etwas enttäuscht.

Aus vielen garnicht scharf fokussierten Bildern sind dies noch die besten. Obwohl der Fokuspunkt laut EXIF jeweils korrekt erfasst war, scheint es, als ob die tatsächliche Schärfe immer ca 10 cm zu weit hinten lag. Und das, obwohl doch der AF der Kombination von Objektiv und Kamera so schnell sein soll, dass er im Servomodus einem trabenden Hund leicht folgen können sollte.

Mal sehen, ob ich das in den kommenden Tagen noch besser justieren kann. Ansonsten geht das Objektiv wohl doch zurück und ich teste das EF 70-200 4.0 IS mit Bildstabilisator. Vielleicht ist das ja dann mein Traumobjektiv.

+++Update 2017-02-10+++
Ich denke, ich gebe dem Objektiv definitiv noch ein paar mehr Chancen. Die Experten sagen, dass ich mich auf ein AF-Feld beschränken sollte, ggf. die Blende etwas schließen, die Verschlusszeit noch etwas reduzieren und auch mit dem AF-Modus von 3m – ∞ des Objektivs arbeiten. Die Alternative (1.5m – ∞) hatte ich bei meinen Outdorversuchen aktiviert und meist war der Hund mit 5-10m weiter entfernt.

Es gibt also noch so viele Variablen und so viel positives Expertenfeedback zu dieser Kombination von Objektiv und Cam, dass ich nun zuversichtlich bin, dass es doch mein Traumobjektiv werden kann.

In den nächsten Tagen schieße ich dann erstmal ein paar Indoor-Events rund um den Karneval in meiner Heimatstadt. Dort müsste die Linse ihre Stärken voll ausspielen können.

+++Update, 2017-02-13+++

Die Eventfotografie in einer dämmrig beleuchteten Halle mit schnellen Bewegungen hat gezeigt, dass sich die Kamera und das Objektiv doch gut verstehen, wenn man die ISO-Einstellungen und die Belichtungszeit entsprechend wählt.

Hier einige Beispiele von der Karnevalssitzung:

Obwohl die Aufnahmen durch die hohen ISO-Werte zum Teil etwas verrauscht sind, sind sie doch bemerkenswert scharf, wenn man die wechselnde Beleuchtung und teilweise lange Brennweite berücksichtigt. Hier konnte das Objektiv also seine Stärken auch an meiner Canon EOS 80D ausspielen.

Auch bei Tieraufnahmen auf dem heimischen Balkon konnte die Linse mittlerweile überzeugen. Eine Amsel stand Modell, wenn auch hinter Fensterglas. Dennoch ist die Schärfe der „100%-gecropten“ Aufnahmen überzeugend:

Der Autofokus wurde auf ein zentrales Messfeld beschränkt.

Wiederum gelangen scharfe Aufnahmen, unterstützt durch geeignete Einstellung der Belichtungszeit, Blende und des ISO-Wertes.

Hier noch ein paar weitere Aufnahmen der letzten Tage, die zeigen, dass dieses Objektiv an meiner Kamera tatsächlich „mit viel Scharf“ kommt. 😉

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